Fünf Grundregeln für den Umgang mit Lasermessgeräten

Die Einführung moderner Präzisionsmessinstrumente hat die Arbeit im Vermes-sungs- und Bauwesen verbessert und erleichtert. Kein Vergleich mehr mit den Zeiten als man noch vor der Herausforderung stand, entscheidende Messungen rein manuell auszuführen.

Die Lasergeräte gehören zu den Instrumenten, die das Bauwesen revolutioniert haben. Mit der Erfindung dieses vielseitigen Gerätes bekommt das Nivellieren eine neue Dimension. Die Zeiten sind nun endgültig vorbei, als es noch in Mode war sich mit herkömmlichen mechanischen Messmitteln wie zum Beispiel der Wasserwaage abzumühen.

Grundregeln für den Umgang mit Lasermessgeräten

Man ist nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen, um die Höhenunterschiede der verzogenen Zimmerdecke messtechnisch zu erfassen. Man braucht dazu nur das passende Lasermessgerät. Die Ausstattung der Messinstrumente beinhaltet nützliche Tools, welche die Funktionalität optimieren und das Instrument dabei stets auf dem letzten Stand der Technik halten.

Das Lasermessgerät ist für Profis wie für Heimwerker gleichermaßen geeignet; ohne dieses Gerät ist der Werkzeugkasten einfach unvollständig. Aber mit dem Kauf eines Lasermessgeräts ist es nicht getan. Um die Funktionalität des Gerätes voll auszuschöpfen sollte man einige Grundregeln beachten:

1. Die richtige Wahl des Lasermessgerätgerätes

  • Messpunktgenerator: Der Messpunktgenerator stellt die Grundausführung dar. Es handelt sich hierbei um eine Wasserwaage, die einen einzigen Laserpunkt produziert.
  • Punktlaser: Das ist ein Beispiel für ein einfaches Gerät. Je nach Modell baut das Instrument während der Markierungsarbeiten bis zu fünf Laserpunkte auf.
  • Linienlaser: Diese Instrumente projizieren mehrere horizontale und vertikale Ebenen.
  • Rotationslaser: Das ist die leistungsstärkste Ausführung eines Lasermessgerätgeräts. Die Laserstrahlen werden im 360° Bogen abgestrahlt.

2. Überprüfen Sie die Kalibrierung

Zweifellos wird die Vermessungs- und Baubranche erheblich von neuen Technologien geprägt, aber man darf dabei nicht vergessen, dass alle neue Erfindungen auf physikalischtechnischen Grundlagen beruhen. Selbst wenn sich Ihr gerade erworbenes Lasermessgerät auf dem neuesten Stand der Technik befindet und hervorragend für Ihre Zwecke geeignet ist, werden die erzielten Messergebnisse bei ungenauer Kalibrierung fehlerbehaftet sein.

Überprüfen Sie also vor jedem Gebrauch die Kalibrierung. Eichen Sie das Gerät sofort nach, wenn Sie bemerken, dass die Messergebnisse nicht mehr den Anforderungen entsprechen.

3. safety first (Sicherheit geht vor)

Grundregeln für den Umgang mit Lasermessgeräten

Die Messinstrumente sind einfach zu handhaben, trotzdem sollten Sie während der Arbeit mit ihnen konzentriert bleiben. Ihre persönliche Sicherheit hat Priorität, dabei steht hier der Schutz der Augen an erster Stelle. Leistungsstarke Laserstrahlen sind wunderbar für das Messen von Höhenunterschieden geeignet, aber sobald sie mit Ihren Augen in Kontakt kommen, werde sie zu einer Gefahr.

Tragen Sie bei der Arbeit immer die im Lieferumfang enthaltene persönliche Schutzbrille. Diese Spezialbrille schützt die Augen, indem sie den Laserstrahl reflektiert. Für umstehende Personen müssen dieselben Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden das gilt besonders für Kinder! Es empfiehlt sich, Kindern den Zutritt zum Arbeitsbereich zu verbieten.

4. Setzen Sie das Gerät nur auf kürzeren Entfernungen ein

Auch wenn man mit dem Messinstrument Objekte bis zu einer Entfernung von 3000 Fuß (914 m) anpeilen kann, werden Sie in diesem Grenzbereich keine akkuraten Ergebnisse mehr erzielen. Fachleute empfehlen einen maximalen Abstand von 300 Fuß (91,4 m) zwischen Messgerät und Laserpunkt. Wenn Sie dennoch über größere Distanzen arbeiten müssen, dann teilen Sie die Strecke in mehrere Teilabschnitte auf.

5. Ungeeignet für den Einsatz in stark bewachsenen Außenbereichen

Wenn Sie gerade Ihre alte Wasserwaage durch ein Lasermessgerätgerät ersetzt haben, dann werfen Sie Ihre alte Ausrüstung nicht weg. Vielleicht werden Sie sie bald benötigen. Lasergeräte sind nicht für Gebiete mit starker Vegetation geeignet. Hier arbeitet man immer noch besser mit der Wasserwaage.

Abschließend kann man sagen, dass das Lasermessgerät ein müheloses Messen ermöglicht. Die Installation von Fotogalerien oder Hängeböden stellt keine Herausforderung mehr dar. Aber wofür auch immer man das Instrument benutzen möchte nur durch eine fach- und sachgerechte Bedienung kann man das volle Potential des Lasermessgeräts ausschöpfen.

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